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Humidity in Rooms – Information & Tips

Luftfeuchtigkeit in Räumen – Informationen & Tipps

50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur von 20 Grad – das gilt im Durchschnitt als perfektes Raumklima. Zu trockene Luft ist nicht gut für die Stimmung und die Gesundheit. Andererseits ist dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit auch nicht gesund, da sie die Bildung von Schimmel begünstigt. Die Luftfeuchtigkeit variiert je nach Raum und Temperatur. Bis zu einem gewissen Punkt ist das in Ordnung und kann natürlich durch geeignetes Lüften reguliert werden.

Was bedeutet relative Luftfeuchtigkeit? Welche Auswirkungen hat ein zu hoher oder zu niedriger Wert und wie lässt sich der Wassergehalt in der Luft regulieren? Hier erfahren Sie alles Wichtige über die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen.

Was bedeutet Luftfeuchtigkeit?

Luftfeuchtigkeit ist der Anteil von Wasserdampf in der Luft. Das übliche Maß ist die relative Luftfeuchtigkeit, die in Prozent angegeben wird. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Menge Wasserdampf in der Luft (= absolute Luftfeuchtigkeit) und der maximal möglichen (= Sättigung). Die relative Luftfeuchtigkeit hängt unter anderem von der Temperatur ab: Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft. Ein Wert von 50% bei 20 °C bedeutet, dass die Luft bei einer gegebenen Temperatur zu 50% mit Wasserdampf gesättigt ist. Steigt die Temperatur, fällt die relative Luftfeuchtigkeit und umgekehrt.

Welche Luftfeuchtigkeit ist in welchem Raum optimal?

Das Raumklima wird von Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Im Durchschnitt hat sich eine relative Luftfeuchtigkeit von 50% und eine Raumtemperatur von 20 °C als wirksam erwiesen. Die Werte variieren jedoch von Raum zu Raum:

Wohnzimmer oder Arbeitszimmer: Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60% gilt als optimal. Die angenehme Temperatur liegt bei etwa 20 °C.

Schlafzimmer: Auch hier ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60% akzeptabel. Bei geschlossenem Fenster kann sie jedoch niedriger sein, da über Nacht viel Wasserdampf beim Ausatmen freigesetzt wird. Um gut schlafen zu können, sollte die Raumtemperatur niedriger sein als in den anderen Wohnräumen – etwa 18 °C.

Küche: Beim Kochen entsteht Kondenswasser, was die Luftfeuchtigkeit in der Regel etwas erhöht. Die optimalen Werte liegen daher zwischen 50% und 65%. Auch hier kann die Raumtemperatur etwas niedriger sein.

Badezimmer: Hier ist die Luftfeuchtigkeit aufgrund von Baden und Duschen am höchsten – sie kann bis zu 70% betragen. Die Raumtemperatur sollte bei etwa 23 °C liegen, was deutlich höher ist als in den anderen Räumen, da die Luft so mehr Wasserdampf speichern kann.

Keller: In alten Gebäuden ist die Luftfeuchtigkeit normalerweise hoch und die Temperatur niedrig. Werte von bis zu 65% Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von etwa 13 °C sind in Ordnung.

Im Sommer sind die Werte natürlich höher. Dies lässt sich damit erklären, dass warme Außenluft mehr Feuchtigkeit transportiert als kalte Luft. Im Winter ist es umgekehrt.

Grundsätzlich hängt die relative Luftfeuchtigkeit in Räumen davon ab, was dort getan wird (z.B. Waschen, Kochen, Atmen) und von der herrschenden Temperatur. In Bädern und Küchen sind daher zeitweise Werte über dem Optimum völlig normal. Sie sollten jedoch niemals unter 30% fallen oder über einen längeren Zeitraum über 70% steigen.

Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen – Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit

Eine optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die Luft sollte weder zu trocken noch zu feucht sein.

Zu trockene Luft wirkt sich negativ auf unseren Organismus aus. Andererseits fördert langfristig hohe Luftfeuchtigkeit von über 70% die Bildung von Schimmel, da sich Kondenswasser auf Oberflächen absetzt. Auch das ist ungesund – denn Schimmel verbreitet sich durch unsichtbare Sporen in der Raumluft.

Maßnahmen - so halten Sie die Luftfeuchtigkeit in jedem Raum optimal

Luftbefeuchter werden im Winter oft verwendet, um die Probleme durch trockene Luft zu lindern und den Raumkomfort sowie gesunde Luft aufrechtzuerhalten. Destillationsluftbefeuchter haben weniger Gesundheitsrisiken als kalte Verdunstungs- oder Ultraschallluftbefeuchter. Da der Dampf, der durch den Luftbefeuchter durch Erhitzen auf den Siedepunkt erzeugt wird, Mikroorganismen und andere Verunreinigungen im Wasser abtöten kann, kann eine effiziente Befeuchtung auch weiterhin Atemwegs- und Hautprobleme lindern, die durch Trockenheit im Herbst und Winter verursacht werden, und die Atemwegsgesundheit von Personen mit Atemwegsempfindlichkeiten wie Rhinitis effektiv verbessern.

In den warmen Monaten sollten Sie tagsüber die Fenster geschlossen halten, da die Außenluft warm und daher feucht ist.

Als Faustregel gilt, bei Regen nicht zu lüften, da die Luftfeuchtigkeit hier besonders hoch ist.

Richtiges Lüften bedeutet kurze Stoßlüftungen. Das heißt, Sie öffnen mehrmals am Tag das Fenster komplett, aber für kurze Zeit (ca. 5 bis 15 Minuten). Dadurch wird die Luft im Raum optimal ausgetauscht.

Vermeiden Sie andererseits, Fenster über lange Zeiträume hinweg angekippt zu lassen.

Besonders im Winter wird die Luft in den Räumen schnell zu trocken, bedingt durch die Heizung und die trockene Außenluft. Auch Büroflächen neigen dazu, trockene Luft zu haben, da Geräte und Drucker zusätzliche Wärme abstrahlen und es auch an Kondensat aus Küche und Bad fehlt.

Häufiges Kochen, Baden oder sogar Wäschetrocknen in der Wohnung kann schnell zu übermäßiger Luftfeuchtigkeit führen. Auch die Anwesenheit vieler Menschen erhöht den Wassergehalt durch das Atmen. Zudem können Bauschäden im Haus und eine schlechte Isolierung zu Kälte- und Feuchteeintritt führen, was wiederum die Bildung von Schimmel begünstigt.

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