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How Does a Humidifier Improve Your Health?

Wie verbessert ein Luftbefeuchter Ihre Gesundheit?

Die richtige Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause ist nicht nur wichtig für Ihr persönliches Wohlbefinden und ein angenehmes Raumklima, sondern wirkt sich auch auf Ihre Gesundheit aus. Trockene Luft reizt nicht nur die Atemwege, sondern erhöht auch das Infektionsrisiko.

Befeuchtung reduziert das Infektionsrisiko

Viele verschiedene Krankheitserreger sind in unterschiedlicher Konzentration in der Raumluft vorhanden: Neben Bakterien und Viren können auch Schimmelpilzsporen zur Entstehung chronischer Atemwegsinfektionen beitragen. Auch Luftstaub stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar und kann je nach Zusammensetzung Allergien auslösen, beispielsweise eine Hausstauballergie, die durch den Kot bestimmter Milben verursacht wird. Eine Studie aus dem Jahr 1986 untersuchte die Konzentration verschiedener Bakterien und Luftschadstoffe in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit. Dadurch erhöht eine niedrige Luftfeuchtigkeit die Zahl der Bakterien und Viren in der Luft, während eine hohe Luftfeuchtigkeit das Wachstum von Schimmel und Hausstaubmilben fördert. Der empfohlene ideale Luftfeuchtigkeitsbereich liegt bei 40 bis 60 %, was einen Kompromiss zwischen dem Fehlen besonders hoher Konzentrationen an Bakterien und Viren einerseits und dem Fehlen von Milben und Schimmel andererseits darstellt. Nicht sehr beliebt. Auch andere Studien haben den Einfluss trockener Luft auf das Infektionsrisiko untersucht. Beispielsweise ist bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 20 % und 35 % das Risiko, sich mit dem Grippevirus anzustecken, dreimal so hoch wie bei der idealen Luftfeuchtigkeit von 50 %. Für diesen Effekt gibt es mehrere Gründe: Einerseits erhöht sich die Lebensdauer von Bakterien und Viren mit abnehmender Luftfeuchtigkeit. Andererseits können sich Bakterien bei niedriger Luftfeuchtigkeit schneller und weiter durch die Luft ausbreiten.

Luftbefeuchter reduziert Staub

Neben der Verringerung des Infektionsrisikos ist ein weiterer positiver Effekt feuchterer Luft eine geringere Staubbelastung: Bei hoher Luftfeuchtigkeit lagern sich auch Wassermoleküle an allen Arten von Staubpartikeln an. Dadurch wird das Schwebgut schwerer und sinkt schneller zu Boden. Durch steigende Luftfeuchtigkeit kann die Staubbelastung um bis zu 80 % reduziert werden. Dieser Effekt ist besonders wichtig für Allergiker, da weniger Staub und allergieauslösende Stoffe in der Luft zu einer Besserung der meisten Symptome führen.

Auswirkungen trockener Luft auf die Haut

Wenn die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause zu niedrig ist, bemerken Sie dies möglicherweise zuerst an Ihren Atemwegen: Ihr Hals wird kratzen und Ihre Nase beginnt zu jucken. Obwohl Ihre Mund- und Nasenschleimhäute durch Ihren Körper ständig mit Feuchtigkeit versorgt werden, steigt Ihr Wasserbedarf bei Reizung durch trockene Raumluft entsprechend an. Bei trockenen Schleimhäuten ist auch die körpereigene Abwehr gegen Luftschadstoffe beeinträchtigt, was das Infektionsrisiko weiter erhöht.

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